Android-Smartphone als Barcode-Scanner für TRIA

Im ersten Teil habe ich beschrieben wie die Excel-Datei vom Android-Smartphone auf den PC kommt. Hier möchte ich eine zweite Variante vorstellen.

Statt der App "Wifi File Transfair" nutze ich nun die App "FTPServer".  Damit ist sichergestellt, das vom PC aus nur auf einen bestimmten Ordner zugegriffen werden kann.

 

Vorbereitungen und Einstellungen:

  • Die Einstellungen und Vorbereitungen zu "ScanPet" bleiben identisch.

 

 

Vorbereitungen

"FTPServer": in den preferences die Einstellungen vornehmen:

  • User
  • Pass
  • Port
  • auswählen der vom WLan zugewissenen IP statt "Default Interface"
  • Choose Folder: /sdcard/scanpet
  • Haken bei Restrict access to default dir... setzen. Damit ist sichergestellt, das vom PC aus nur auf diesen Ordner zugegriffen werden kann.
  • Wakeup on command: damit können Download zum PC auch gestartet werden, wenn das Smartphone im Ruhezustand (Bildschirm schwarz) ist.
  • Never refresh media: Da wir nur die "scan*.xls" zum PC kopieren, änder sich auf der SD-Karte nichts, Android braucht also die Karte nicht refreshen
  • Allowed connections: die WLan netzwerke auswählen, die auf "FTPServer" zugreifen dürfen
  • SAVE and RESTART: speichern der Einstellungen und neustart des Server

"xls2trz.exe" in einen Beliebigen Ordner auf der Festplatte kopieren. In diesen Ordner wird die Excel-Liste vom Smartphone kopiert und die entsprechende TriaZeit-Datei erzeugt.
Die Einstellungen "host", "user", "server" in das PC-Programm eingeben. Der Rest erklärt sich dort von allein. Mit Klick auf einen der beiden Button wird entweder die neueste oder die markierte "scan*.xls" vom Smartphone auf den PC übertragen. Anschliessend wird die xls gelesen und als "scan*.trz" gespeichert.

Abgleich der Zeitenliste und der Scannerlisten wie im Handbuch TriaZeit beschrieben durchführen.



Links:
"ScanPet"
"FTPServer"
Online - Barcode-Generator

Download: xls2tria.exe/Excel.dll

pdf mit Barcodes zum Testen

Hinweise:
1.) für den Fall das ein Läufer seine Startnummer mit Barcode verloren hat, sollte ein Barcode mit z.B. 9999 bereitliegen, der statt dessen eingescannt wird
2.) mit dem Browser kann der komplette Speicherinhalt des Smartphone angeschaut werden. Das gefällt sicher nicht jedem Smartphone-Besitzter. Alternativ besteht z.B. bei "ScanPet" die Möglichkeit die Datei per EMail zum PC zu versenden.
3.) die Zeiten in der Excel-Liste haben nur Stunden und Minuten, bei der Konvertierung werden Sekunden und Hunderstel-Sekunden hinzugefügt